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Sind Ökologie und Ökonomie ein Widerspruch? Eine ökonomische Analyse des Umweltschutzes und ein Plädoyer für richtig verstandene Ökologie: Widersprüche, Probleme, Politik und Verantwortung. →Kostenlos herunterladen
Einer der zahlreichen Widersprüche der Gegenwart ist zwischen lokalen Sehnsüchten und globalem Anspruch aufgespannt. Für diesen Spagat bemüht sich bereits das Kunstwort ?Glokalismus? um Aufnahme in den Wortschatz. So neu ist besagtes Dilemma freilich nicht. Bereits 1972 beantwortete es der US-Biologe René Jules Dubos mit der wohlbekannten, in der Regel missverstandenen Aufforderung: ?think globally, act locally? ? global denken, lokal handeln. Das Mantra ist nach wie vor populär, doch scheint kaum jemandem aufzufallen, dass es mittlerweile auf den Kopf gestellt wurde. Die Umweltbewegung, für die Dubos einst, als es tatsächlich um ?Umwelt?, also konkrete Lebenswelt ging, Stichwortgeber war, fordert heute vor allem ?globales Handeln? ein. Dabei wird vergessen, warum Dubos das Gegenteil betonte. →Kostenlos herunterladen
Globale Billigprodukte müssen seit geraumer Zeit als Sündenbock für die Umweltverschmutzung herhalten. Lange Transportwege würden die Umwelt über Gebühr strapazieren, weswegen der ökologisch bewußte Konsument regionale Produkte vorziehen solle. Der hohe Preis wäre ein notwendiges Übel, den der ökologisch bewußte Konsument zu zahlen hätte. Nachhaltigkeit hat eben seinen Preis, so die Argumentation der Befürworter von regionalen Produktionsketten. →Kostenlos herunterladen